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Nationalrat Walter Müller sprach zum Zivilschutzkader

Erschienen am: Mo, 24.09.2012 · Erschienen in: Kevin Högger, Medienchef ZSO UZE

Zivilschutz der Zukunft

 

Was passiert, wenn die Flüsse über die Ufer treten, ein Gaswerk explodiert oder gar ein Atomkraftwerk in der Schweiz explodiert? Um die Bevölkerung im Ernstfall schützen zu können, hat der Bund einen aktualisierten sicherheitspolitischen Bericht erstellt, welcher nationale Gefahren und Risiken behandelt. Dabei werden auch  die Aufgaben der einzelnen Organisationen neu festgelegt.

 

Der Zivilschutz in der Region

 

Unter der neuen Führung von Kommandant Peter Haag erhält die Zivilschutz Organisation Uzwil  neuen Aufwind. Die Ziele für den diesjährigen Kadervorkurs sind hoch gesteckt. Regionales Engagement und Einsätze zu Gunsten der Gemeinschaft stehen auch dieses wieder  auf der Agenda. In Henau wird zur Zeit die Treppe an der Schulhausstrasse saniert.

Weiter wird anlässlich der Einführung des national-einheitlichen Funksystems „POLYCOM“ das ganze Kader am System ausgebildet. Kommandant Peter Haag liess es sich nicht nehmen die Zukunft des Zivilschutzes persönlich durch den Nationalrat und neuen Präsidenten des Zivilschutzverbandes – Walter Müller präsentieren zu lassen. Kurz vor seiner Session in Bern legte  Walter Müller einen Zwischenstopp in Uzwil ein, um die Mannschaft von Kommandant Haag auf den neusten Stand zu bringen und einen Ausblick in das Programm „Zivilschutz 2015“ zu gewähren.

 

„ Wir sind keine Hilfssheriffs!“

 

Wesentliches Anliegen von FDP Nationalrat Walter Müller ist es, die Korporation verschiedener Instanzen innerhalb des Bevölkerungsschutzes zu optimieren. Auch der Sicherheitspolitische Bericht bekräftigt diese Ziele und weist darauf hin, dass einige Schnittstellen bereinigt werden müssen.

Oft gäbe es  Einsätze die mit der eigentlichen Aufgabe des Zivilschutzes nicht mehr viel gemeinsam haben. Bei Katastrophen stellt er aber wichtige  Unterstützung für Polizei und Feuerwehr und bringt Kraftreserven im Notfall. „Wir sind keine Hilfssheriffs  – weshalb unser Ziel in den kommenden Jahren sein wird, den Zivilschutz im Bereich der Materialien, Führung und Koordination zu professionalisieren“, so Walter Müller in seinem Vortrag. Mit dem neu vorliegenden Sicherheitspolitischen Bericht wird ein einheitlicher Schutzplan , welcher die verschiedenen Organisationen im Notfall zusammen besser reagieren lässt. Nun sei es  an der Zeit das Potenzial der Zivilschutzangehörigen  mir ihrer regionalen Verankerung zu nutzen, sie auf den neusten Stand zu bringen, so Müller weiter.

 

Zurück in die Realität

 

. Kommandant Peter Haag weist nach dem Ausblick in die Zukunft ergänzend drauf hin, dass eine Katastrophe nicht geplant und geprobt werden kann. Es braucht gute Leute die fähig sind, im Ernstfall richtig, schnell und nicht kopflos zu handeln. So ist die regelmässige Benutzung der Arbeitsgeräte und das Durchführen von Evakuationsübungen notwendig, um einen soliden Bevölkerungsschutz zu garantieren. Denn was für die Polizei und Feuerwehr gilt, gilt auch für den Zivilschutz – für den Ernstfall kann man nie gut genug vorbereitet sein.

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