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Zivilschutz im Wandel der Zeit

Erschienen am: Mo, 16.06.2014 · Erschienen in: Tagblatt

Die Zivilschutzorganisation (ZSO) UZE nutzte ihren erstmals stattfindenden Tag der Öffentlichkeit, um sich und ihre Aufgabenbereiche vorzustellen. Besondere Publikumsmagnete waren Hubretter sowie der «Alles-muss-weg-Basar».

CHRISTINE GREGORIN

 

OBERUZWIL. «Die aktuell geplante Revision des Zivilschutzes im Kanton St. Gallen sieht leider vor, unsere Zivilschutzorganisation mit einer anderen zu fusionieren», konstatierte Peter Haag in seinen an die rund fünfzehn anwesenden Behördenmitglieder gerichteten Worten sichtlich konsterniert. Er ist seit zweieinhalb Jahren Kommandant der ZSO UZE und möchte das gemäss eigenen Angaben auch noch lange bleiben. Während dieser Zeitspanne konnte Peter Haag die von ihm ins Auge gefassten Veränderungen bereits vor der von ihm angenommenen Frist umsetzen.

Die Stimmung im Team sei gut und die Wertschätzung der kommunalen Gremien nicht nur vorhanden, sondern gross. «Dank ihrem Vertrauen nehme ich meine Aufgabe sehr gerne wahr. Selbstverständlich ist es mir stets ein Anliegen, wann immer möglich im Sinne der Behörden zu handeln», schloss der Kommandant seine Ausführungen auf dem Areal des Primarschulhauses Breiti.

Breites Aufgabenspektrum

Der Zivilschutz hat ein breites Aufgabenfeld und sorgt für Schutz, Betreuung und Unterstützung. Er ist schwergewichtig als Einsatzmittel der zweiten Staffel im Verbundsystem des Bevölkerungsschutzes positioniert. Angehörige des Zivilschutzes kümmern sich um die Betreuung schutzsuchender Personen, aber auch um den Schutz von Kulturgütern. Sie unterstützen die Führungsorgane und die Partnerorganisationen des Bevölkerungsschutzes. Ausserdem ist ihre Aufgabe das Leisten von gemeinnützigen Einsätzen sowie Wiederaufbauarbeiten nach Schadenereignissen.

Der Hauptauftrag des Bevölkerungsschutzes ist der Schutz der Bevölkerung und ihrer Lebensgrundlagen bei Katastrophen und in Notlagen sowie im Fall eines bewaffneten Konflikts. Er ist ein Verbundsystem für Führung, Schutz, Rettung und Hilfe und basiert auf den Mitteln des Alltags: Er stellt die Koordination, die Zusammenarbeit der fünf Partnerorganisationen Polizei, Feuerwehr, Gesundheitswesen, technische Betriebe und Zivilschutz sicher. Die Partnerorganisationen tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Aufgabenbereiche und unterstützen sich gegenseitig.

Die Komplexität ebendieser Zusammenhänge wurde am Samstag deutlich, von den dafür verantwortlichen Zivilschützern auf Wunsch indes leicht verständlich erläutert.

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